Sommercamp 2018

Nach dem Camp ist vor dem Camp… es war wiedereinmal wunderschön und darum freuen wir uns auf 2018. Vom 30.07.-12.08.2018 wird es wieder ein Camp geben.

  

ist unkommerziell und untersteht keiner Ideologie obgleich wir einige Werte teilen. Der Rahmen, in dem wir uns begegnen, ist selbstorganisiert und nicht von bestimmten Interessen geprägt sondern lässt uns bewusst die Eigenverantwortung, ihn gemeinsam zu gestalten. In der Erfahrung von direkter und authetischer Begegnung im Zwischenraum von üblichen Veranstaltungsformen steht sowohl das Individuum als auch die Gemeinsamkeit im Fokus unserer wachsenden Aufmerksamkeit. Diese innere Ausrichtung des „persönlichen“ an das „gemeinsame“ birgt viel lebendiges Lernpotential:

Wie können wir wieder gemeinsam in einer Gesellschaft wirksam werden, die teils auch bewusst auf Vereinzelung abzielt, damit sie das  entstandene Einsamkeits bzw. Getrenntheisgefühl kommerziell „ersatzbefriedigen“  kann?  Wenn wir uns Raum geben zum genauer hinschaun, uns zuhören, mitfühlen, spielen und experimentieren,  beleben wir in uns nicht nur unsere Fähigkeit zur Empathie sondern auch zum Miteinander! Ein Miteinander auch ohne, dass wir uns aneinander angleichen müssen. Ein Miteinander, das auch  die Emotionen, die bei bei Verschiedenheit und Inkongruenz auftauchen, noch bergen kann.

Ich habe dann die Wahl, dieses Gefühl in mir anzunehmen, muss den anderen damit nicht mehr abwehren. Ich fühle mich verbunden, weil ich nicht nur mich als Teil der Gruppe sondern auch die Gruppe in mir spüren kann. Ich bin angenommen und bette mich selbst in einen grösseren Zusammenhang ein. bzw. erinnere mich, dass ich nie getrennt war.

Das Sommercamp lädt dich ein, aus der Tiefe deines Wesens dich zu zeigen und das einzubringen, was du dir selbst zu erfahren ersehnst!

Ziel und Zweck des Sommercamps

Unsere anfänglichen Camps entsprachen in ihrer Gestaltung einem sog. „BarCamp = offene Tagung mit offenen Veranstaltungen, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden“, welches laut Wikepedia Anno 2005 erfunden wurde – unsere ersten Camps in dem Rahmen fanden jedoch bereits 1997-2001 statt 😉

Warum eine Anmeldung?

Da die Campgröße über die Jahre gewachsen ist und wir Bio-Nahrungsmittel usw. vorher zentral einkaufen, braucht jedes Vorbereitungsteam für die Einkaufsmengen die ca-Anzahl der zu erwartenden Teilnehmer. Des weiteren bist Du, wenn angemeldet, auch bzgl. Platzgröße berücksichtigt. Denn falls dem Platz Überfüllung drohen sollte oder die tägl. Versorgung aufgrund zu hoher Teilnehmerzahl nicht mehr zu schaffen ist, werden nicht angemeldete Besucher eventuell abgewiesen.

Wie nehme ich am Sommercamp teil?

Es ist sinnvoll, wenn jeder Gast einige Tage bleibt. Ein kurzer Besuch erlaubt meist nur einen sehr oberflächlichen Eindruck. Andauerndes Kommen und Gehen würde außerdem ein Gefühl von Hektik und Flüchtigkeit vermitteln. Bitte Deinen geplanten Zeitraum bei der Anmeldung mitteilen und am besten den finanziellen Ausgleich vorab ausrechnen (siehe www.das-sommercamp.info Menüpunkt „Preise“). Die Finanz-HüterInnen sind dankbar, wenn Ihnen die Abrechnungen erleichtert werden, sie möchten das Camp auch genießen können. Das Sommercamp-Vorbereitungsteam setzt sich jedes Jahr anders zusammen und die Teammitglieder arbeiten unentgeltlich.

Junge Menschen sind auf dem Camp herzlich willkommen. Jugendliche unter 18 Jahren bitten wir eine kleine Mitteilung/Notiz mitzubringen, worauf geschrieben steht:

  • Die elterliche Adresse, wo der Jugendliche sein Zuhause hat.
  • Ein Satz, z.B. „Mir ist bewusst, dass mein Sohn/Tochter „Vorname Nachname“ am Camp 2016 bei Schönmünzach im Nordschwarzwald auf eigene Verantwortung teilnimmt“.
  • Kontaktperson am Platz ist: „Vorname Nachname“
  • Unterschrift eines Elternteils

Damit sich Jugendliche, die alleine an dem Zeltlager teilnehmen, nicht „alleine gelassen“ fühlen, sollen sie eine über 21 Jahre alte Kontaktperson oder „Paten/Patin“ benennen als Ansprechpartner für ihn oder sie, der integrativ mit Rat und Tat zur Seite stehen und bei Sorgen und Nöten helfen kann.

Die gemeinsamen Treffen/Runden ist eine wunderbare Einrichtung, die es uns ermöglicht, alle Campteilnehmer in einer großen Runde wahrzunehmen. Wir planen den Tag gemeinsam. Es ist schön, wenn die jungen Menschen mit Elan dabei mitwirken – nur Mut!

Wie lebt es sich im Sommercamp?

Das Sommerzeltlager bei Schönmünzach im Nordschwarzwald soll ein Vertrauensraum sein, wo neben dem Erholungseffekt intensive Begegnungen, persönliches Wachstum und Entwicklung sowie die von vielen Teilnehmern selbstverantwortlich angebotenen Veranstaltungen und Aktivitäten ermöglicht werden. Die Besucher bringen sich ein, mit ihren Fähigkeiten, ihrer Liebe, ihren Sorgen, ihrer Lernbegierigkeit und ihren Wünschen.

Im Voraus gibt es Rahmenplanungen zum Tagesablauf mit 1-2 Programmpunkten für gemeinsame Treffen: Eine Morgen- und ggf. eine Abendrunde. Die i.d.R. fröhlichen Versammlungen der Menschen am Platz bieten Gelegenheit sich im größeren Rahmen einander vorzustellen und wahrzunehmen. Wer eine Aktivität anbieten oder mit anderen teilen will, kann es hier kund tun. So kann sich jedes Tagesprogramm auf’s Neue entwickeln.

Das Sommercamp hat eine einfache Infrastruktur mit weitgehender Selbstorganisation und in Eigenverantwortung. Für die Campvorbereitung haben sich wieder ein paar tatkräftige Menschen zusammengefunden, die sich um die Vorab-Orga (Homepage, Anmeldungen, Bestellungen, Logistik usw) kümmern. Es wird Bio-Ernährung gekauft mit dem Ziel, eine wertvolle Basis für die gemeinsamen Mahlzeiten zu schaffen. Wer sich lieber selber versorgen will, kann das natürlich tun.

Zu beachten ist grundsätzlich, dass es in der Natur keine Müllabfuhr gibt, d.h. wir entsorgen ihn ordentlich bzw. vermeiden Müll wo es geht. Wir bevölkern den gemieteten Platz für einige Tage und hinterlassen wieder geputzte Gebäude, die reine Wiese und einen sauberen Bachlauf.

Wir freuen uns, eine Zeit lang gemeinsam in der Natur zu leben. Wir freuen uns auf eine schöne Camp-Gemeinschaft. Das Sommercamp hat keinen Festivalcharakter wie z.B. Musikfestivals, wo Besucher eher für sich und konsumierend an einer Veranstaltung teilnehmen, denn auf dem Camp ist Eigenverantwortung und Mitdenken, schlicht Deine eigene Kreativität gefragt. Du kannst Dich in der Kunst des Balanceaktes üben, Dich auf die Menschen am Ort einzulassen und auf alles, was das Zeltlager ausmacht und dabei Deine Individualität zu wahren. Da die Camp-Küche nicht nur von der örtlichen Begebenheit her ein zentraler Platz ist, sind Zubereitungen der Mahlzeiten eine wichtige Team-Aktion. Es ist toll, wenn Teilnehmer/innen sich etwas einfallen lassen, wie sie ihre kleinen oder großen selbst gewählten Jobs anziehend gestalten. Gemeinsam machen die anfallenden Arbeiten und Dienste einfach Spaß. ☺

Was nehme ich mit?

Deine persönlichen Utensilien und Wohlfühlzubehör in der Natur. Das bedingt ökologisch gut abbaubare Waschsubstanzen, persönliche Spezialnahrungsmittel usw, warme Kleidung für evtl. kühle und nasse Stunden, insbesondere kuschelig warme Schlafsachen. Es kann schon Mal richtig kühle Nächte. Bitte weiter informieren in www.das-sommercamp.info Menüpunkt „Mitbringen …“ (neu: z.B. Tischtennis-Zubehör)

Wenn Du Deinen Hund mitbringst, denke auch an entsprechende Plastik- oder Papiertüten – für den Notfall. Da Du Deinen Hund gut kennst, weißt Du ja, wie Hundehaufen auf der Wiese zu vermeiden sind. Auf dem Camp sollen Hunde angeleint sein, weil manche Menschen Angst vor Hunden haben. Hunde können das nicht verstehen und sind dann umso neugieriger.